Spontane Begegnungen

All die vielen Vogel/Struktur-,und atmosphärischen Bilder der letzten zwei Monate haben eins gemein. Sie liegen ebend auch schon 2.3 Monate zurück. Mein eigenes ‚Feuer‘, ihnen hier, noch einmal zeigend zu begegnen, brennt nicht mehr gar so stark. Und so geschah, was mir in solchen Fällen bereits desöfteren geschah. Zeitliche Ruhephasen schleichen sich ein. Der letzte Eintrag datiert vom 19.Januar … Hm. Zumal ich in der damaligen Ausentwicklung noch das ein oder andere Bild lieb gewann.

Also los Uz – weiter gehts! 🙂 Dieses Bild mag ich für seine grafische Klarheit, für die Konzentration auf wenige, mir wesentliche Elemente. Zudem, es ist gar nicht so einfach, innerhalb des Modus-bewußt-bewegte-Kamera  umzuschalten. Umzuschalten auf  klassische Kurzzeitbelichtung mit Schärfepriorität. Wobei – dem geübten Kritiker wird hier die leichte Unschärfe der Möwe wohl doch ein zu starker Dorn im Auge sein …

Novemberlicht


Nach einer sehr interessanten Bildbesprechung im Forum „The Good Eye“ stelle ich Orginal und Spiegelung ein. Aus dem Loslassen, dem Hinheinschauen in die Tiefe wird mir nun ein Empfangen, ein Erwarten. Die Menschengruppe, zwar nur schemenhaft erkennbar, gewinnt mir stark an Bedeutung. Leichtigkeit, das sich gegenseitige Durchdringen von Licht und Raum (Struktur) erlebe ich in beiden Varianten.

Konzentrierte Freude am Sein

Die Möwen, Tauben und Krähen, die mußten drei Wochen lang ganz schön ‚herhalten‘. Die aktuellen Bilder entstanden alle in einem kleinem, begrenzten Areal, um den Spittelmarkt/Berlin-Mitte herum. Die oft unterschiedliche Farbgebung des Hintergrundes resultiert aus den verschiedenartigen Spiegelungen auf der Spree. Meine Begegnungen dort waren mannigfaltig, ebenso die Interpretationen, die Bildansätze. Meine Freude am Tun anhaltend und intensiv. Ich erinnere mich gerne, sehr gerne zurück.

Linien – Theta

… um sich nun im Finale zu manifestieren. Hin zur Verdichtung, Materialisierung, einer Gesamtheit, auf jedem Fall aber zu etwas Neuem, Anderen. Eine Wendung.

Das Ende der Serie. Welche bereits beim Fotografieren (kleiner Lichtspalt unter einer Doppelbrücke warf diese Reflexionen auf die Spree) hypnotischen Zauber auf mich ausübte.